Hotel Digitalisierung
April 10, 2018

Smarthotel

3 April 2018

Was ist schon smart an einem Hotelzimmer?

Ein Hotelzimmer repräsentiert viele Dinge. Für manche ist es Alltagsflucht, weil sie sich im Urlaub befinden. Andere sehen es als eine Notwendigkeit an, weil sie oft auf Geschäftsreisen sind.
Der Aufenthalt in einem Hotelzimmer sollte jedoch aus zwei Gründen für den Gast angenehm sein.

  1. Der Ort, an dem wir schlafen, ist für die meisten Menschen ein ganz privater Rückzugsort. Fühlen wir uns nicht wohl, hat das Einfluss auf unseren Schlaf und damit auf unsere Gesundheit. Besonders, wenn die Räume eher unpersönlich und steril eingerichtet sind, schlägt das Einigen auf das Gemüt.

  2. Hotelinhabern ist das Wohlbefinden der Gäste sehr wichtig, weil diese das Hotel sonst nicht weiterempfehlen oder nicht mehr wieder dort buchen. Durch eine lieblose Einrichtung kann also ein wirtschaftlicher Schaden entstehen.

Es wäre also smart, auf die richtige Einrichtung für ein Hotelzimmer zu setzen.

Ist ein Smarthotel auch ein smartes Hotel?

Immer mehr Haushalte werden mit Sprachsteuerungssystemen verknüpft. Seit Amazon zur Weihnachtszeit seine Echo Dots großflächig beworben hat, sieht man in immer mehr Haushalten die schwarzen Röhren, die mit ihren Besitzern sprechen.

Wie funktioniert die Technologie?

Damit die Echos mit der Spracherkennungssoftware Alexa arbeiten können, müssen sie in das Gebäude und an die Elektrik angeschlossen werden. Alexa soll ja schließlich nicht nur Gespräche führen, sondern auch Befehle ausführen können.
Welche genau? Nun ja, Sie können ihr sagen, dass die Vorhänge vor- oder zurückgezogen werden sollen. Alexa kann die Temperatur im Raum kontrollieren und steuern. Sie schaltet das Licht ein, spielt Musik, etwa über Spotify. All dies ist über die Sprache steuerbar – mit dem Erkennungswort “Alexa” – und dann sagen Sie einfach, was Sie gerne hätten.

Was klingt, wie ein Luxusgut, wird, wie man in einem ORF-Beitrag vergangene Woche gesehen hat, immer mehr genutzt. Besonders Rentner oder Menschen, die in ihrer Bewegung eingeschränkt sind, genießen ein smartes Home!

Smart Home Technologie im Hotel?

Was ebenfalls erst mal klingt wie Luxus – warum sollte es auch kein Luxus sein? Gerade Geschäftsleute und Consultants sind viel in Hotels unterwegs und arbeiten bis zu 12 Stunden am Tag. Da genießt man doch gern jedes bisschen Luxus, das man bekommt.
Ähnlich, wie auch beim Smart Home, können im Smarthotel insbesondere eingeschränkte und ältere Menschen von der neuen Technologie profitieren. Aber auch für junge Menschen ist das Thema sprachsteuerbare künstliche Intelligenz aufregend und faszinierend.
Vom Check-In und Check-Out über das Smartphone bis zum Zimmerservice, den man über einen Chatbot, ein dialogbasiertes Interface, bedienen kann: Gerade für junge Menschen ist das Thema sprachsteuerbare künstliche Intelligenz aufregend und faszinierend.

Es fühlt sich dann fast so an, als wäre das Zimmer im Hotel gleichzeitig ein Ausblick auf die Zukunft. Wie wird das Leben in ein paar Jahren aussehen?
In vielen Hotels, wie auch Haushalten, gibt es die smarte Einrichtung bereits. Ein Smarthotel wird das Gefühl im Zimmer selbst revolutionieren und für mehr Service sorgen. Als Hotelinhaber können Sie Ihre Gäste so stets über die neuesten Dinge informieren – selbstverständlich personenspezifisch.
Haben Ihre Gäste etwa angegeben, sie interessieren sich für die Oper? Schicken Sie Ihnen doch eine Push-Meldung auf den Smart TV und informieren Sie sie über das neueste Programm. So werden Sie zu einem digitalen Concierge Service!

Digitalisierung als besserer Service!

Besonders in den Medien ist der Begriff Digitalisierung enorm negativ geprägt. Smarthotels sorgen jedoch für eine Arbeitsbeschaffung, weil sie den Gästen ein willkommenes und wohliges Gefühl geben. Die Gäste nutzen das Service ja nur, wenn sie es brauchen. Und ein digitaler Assistent macht auch keinen Arbeitsplatz überflüssig. Es ist ein kleiner Luxus und Ausblick in die Zukunft, in der wir bald leben werden.